Südschnellweg

Wir klagen gegen den Ausbau des Südschnellwegs – und dafür brauchen wir eure Unterstützung!

Der Ausbau ist das Gegenteil von Klimaschutz, ist Verkehrsplanung von vorgestern, die uns für die nächsten 70 Jahre erhalten bleibt. Trotzdem hat die Region Hannover genau diesen Ausbau genehmigt. Das können wir nicht hinnehmen. Petitionen, Demonstrationen und Mahnwachen haben nicht geholfen. Dem Beschluss begegnen wir nun mit rechtsstaatlichen Mitteln: Wir klagen gegen den Ausbau.

 

Mit einer Spende, könnt ihr unsere Klage unterstützen!

 

Wer sich der Sammelklage anschließen möchte, schreibt bitte eine Mail an hannovair@posteo.de

Erfolgsaussichten

Die Planung für den Ausbau des Südschnellwegs erfolgt nach Maßgabe des Bundesverkehrswegeplans. Ein kürzlich veröffentlichtes Rechtsgutachten im Auftrag des BUND zeigt jedoch: Der Bundesverkehrswegeplan verstößt gegen das Pariser Klimaabkommen und gegen den im Grundgesetz (Art. 20) festgeschriebene Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen künftiger Generationen.

 

Im Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum deutschen Klimaschutzgesetz vom März diesen Jahres, heißt es: „Art. 20a GG verpflichtet den Staat zum Klimaschutz.“  Damit müssen alle Planungen und Gesetze den Klimaschutz berücksichtigen.

Wir sind entsprechend zuversichtlich!

Schließt euch an und unterstützt unsere Klage.

Jeder Cent ist ein Beitrag für den Klimaschutz, Generationengerechtigkeit und den Erhalt des Naherholungsgebiets in unserer Region.

Verwendung der Gelder

Die hier gesammelten Spenden möchten wir unter anderem für Rechtsverfahrenskosten einsetzen. In dem Fall, dass wir Recht bekommt und die Kosten für den Rechtsbeistand erstattet werden, oder mehr Spenden eingehen, als benötigt, engagieren wir uns mit dem gespendeten Geld weiter gegen den überflüssigen Ausbau von Straßen in der Region Hannover (Westschnellweg, B65, ..).

Hintergrund

Unser breites Bündnis aus Initiativen, Vereinen und engagierten Privatpersonen klagt gegen den Ausbau des SSW. Deine Unterstützung hilft dabei!

 

In Hannover soll der Südschnellweg autobahnähnlich ausgebaut werden: Nicht mehr 14,5 Meter, sondern fast 26 Meter breit soll er sein. Damit noch mehr Autos noch schneller fahren können. Im Landschaftsschutzgebiet Leinemasch werden darum 13 ha lebendiger Wald zerstört, Lebensraum von geschützten Vogelarten und Fledermäusen. Das Naherholungsgebiet wird versiegelt und über Jahre unbenutzbar, die Situation für RadfahrerInnen wird durch die Maßnahme in alle Richtungen schlechter. Um die Klimaziele zu erreichen, brauchen wir weniger, nicht mehr Autos.

 

Der Ausbau ist das Gegenteil von Klimaschutz, ist Verkehrsplanung von vorgestern, die uns dann so für die nächsten 70 Jahre erhalten bleibt. Und wenn wir jetzt nichts unternehmen, geht der Ausbau mit der B65 zur „Südautobahn“ weiter. So, als gäbe es keinen globalen Klimawandel. Der Plan ist nicht vereinbar mit dem Pariser Klimaabkommen, so funktioniert Verkehrswende nicht, die Klimaziele können so nicht erreicht werden.

 

Trotzdem hat die Region Hannover genau diesen Ausbau genehmigt. Das können wir nicht hinnehmen. Petitionen, Demonstrationen und Mahnwachen haben nicht geholfen. Dem Beschluss begegnen wir nun mit rechtsstaatlichen Mitteln: Wir klagen gegen den Ausbau.

Sammelklage

Wer sich der Sammelklage anschließen möchte, schreibt bitte eine Mail an hannovair@posteo.de