Lösung gegen Fahrverbote: OB Schostok spricht sich für Umquartierung aus

Lösung gegen Fahrverbote: OB Schostok spricht sich für Umquartierung aus

 

Nach jahrelangem Stillstand und weitläufiger Ratlosigkeit, kündigt sich nun ein Durchbruch an. Statt Fahrverbote auszusprechen, setzt die Stadt auf Umquartierung.

Wenn wir den Verkehr nicht sauber bekommen, müssen wir die Menschen „von der Straße wegholen“, erklärt der Oberbürgermeister die ungewöhnliche Maßnahme.

Von „Wohnverboten“ will Schostok allerdings nichts wissen. Es handele sich lediglich um „vorsorgliche, temporäre Ausquartierungen,“ die sich zudem auf besonders belastete Straßenzüge beschränken werden, so der Oberbürgermeister. Im Gespräch sind neben der Marienstraße und der Göttinger Straße auch die Podbielskistraße in der List.

Statt der wirkungslosen Umweltzone, will die Stadt diese Straßenzüge zu Mobilitätszonen erklären. Durch den Wegfall der Wohnungen könnten Fußwege für den Kraftverkehr freigegeben und der Verkehrsfluss ins Zentrum verbessert werden.

Eine neue App soll den Autofahrern zeigen, welche Gehwege für den Autoverkehr freigegeben sind. Eine solche „proaktive Verkehrssteuerung“, so die Umweltdezernentin Tegtmeyer-Dette, wird es dreckigen Dieselfahrzeugen auch zukünftig erlauben, bis ins Zentrum zu fahren. Davon verspricht sich die Stadt auch positive Auswirkungen für den Handel.

Auch der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies sieht im neuen Maßnahmenpaket der Stadt eine vielversprechende Möglichkeit, Fahrverbote zu verhindern. Weil an den derzeitigen Messstationen dann keine Menschen mehr wohnen, bestehe  „kein Grund für Fahrverbote“, so der Minister.

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Wie der tatsächliche „Masterplan“ der Stadt aussieht, ist hier nachzulesen –>

 

Endlich mehr Platz für das Wesentliche: So könnte das neue Zeichen für die Mobilitätszone aussehen.

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